Hallo erstmal!

Bevor ich anfange über alles, was bisher geschehen ist, zu erzählen, gebe ich euch etwas Zeit, mich kennen zu lernen: Ich bin Smilla und 15 Jahre alt. Momentan besuche ich die 9. Klasse und werde ab Anfang der Sommerferien für ein Schuljahr eine Highschool / Privatschule in den USA (genauer gesagt in North Carolina) besuchen.

Ich lerne Englisch seit dem Kindergarten, und in meiner Schule bin ich im bilingualen Profil, was bedeutet, dass ich Erdkunde, Geschichte und Politik auch in Englisch habe. Die meisten meiner Freunde sitzen im Unterricht neben mir und verbringen die Pausen mit mir. In Amerika werde ich sie auf jeden Fall alle SEHR vermissen, doch ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben!

Wenn ich mal gerade nicht bei meinen Freundinnen bin, vertreibe ich mir die Zeit zum Beispiel durch Musik hören / singen, fotografieren und Bücher lesen. Seit ca. einem halben Jahr bin ich Lektorin in einem Verlag, was bedeutet, dass ich neue Bücher, die noch nicht auf dem Markt sind, lese, verbessere und bewerte! Es macht mir sehr viel Spaß! Doch wenn schönes Wetter ist, gehe ich raus und spiele Basketball oder treffe meine Freunde.

Ich habe es schon immer geliebt zu verreisen. Alleine nach Griechenland, mit den Großeltern nach Zypern, Klassenfahrten nach England; jede Ferien in ein anderes Land. Vor zwei Jahren habe ich dann das große Highlight erlebt: einen Trip mit meiner Familie durch die Staaten von Amerika. Von unserem Ankunftsort (Las Vegas) ging es durch Nevada, Utah, Kalifornien, Colorado und Arizona. Mit dem Flugzeug besuchten wir Verwandte in Washington und New York.

Doch wie kam ich überhaupt auf diese Idee? : Die Schwester einer Freundin war zu der Zeit in Missouri und hatte als Organisation für ihr Auslandsjahr auch Ayusa ausgewählt. Schon nach kurzer Zeit war mein Interesse geweckt, und ich erkundigte mich immer mehr im Internet und bei den Organisationen direkt auf der Jugendbildungsmesse (sehr empfehlenswert!). Da ich die USA schon immer mochte, dort war und von der Schwester meiner Freundin motiviert wurde, waren die Landes- und Organisationswahl nicht besonders schwer. Um mir den alten Preis zu sichern, setzte ich mich relativ früh ran, meine Bewerbung fertigzustellen und drehte ein Video. In der Schule lernte ich seit ca. einem Jahr, wie man ein Video am besten schneidet, was ich sofort anwenden konnte („FDG – filmen, darstellen, gestalten“).

Die Stipendien-Auswahltage liefen perfekt und der Test war viel einfacher als erwartet. Bei dem Gespräch war ich zuerst etwas aufgeregt, aber als ich über mich erzählen sollte, konnte ich nicht viel falsch machen 😉

Danach war Warten angesagt! Als ich erfuhr, dass ich ein Stipendium bekommen hatte, war ich unnormal glücklich und meine Freunde freuten sich mit mir. Zurzeit warten nur noch endlos viele Impfungen auf mich, da ich viele nachholen muss, die man in den USA braucht.

Die Vorfreude steigt mit jedem Tag, da ich nun weiß in welche Familie ich komme!

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